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Ganz plötzlich und ohne
sichtbare Vorwarnung kommt es zu einem Sprachverlust nach Schlaganfall.
Viele Aphasiker können von dieser Erfahrung berichten. Die Fähigkeit zur
Kommunikation ist von einem zum anderen Augenblick eingeschränkt oder
nicht mehr vorhanden. Ein Alptraum beginnt für den Betroffenen, der sich
seiner Umwelt nicht mehr richtig mitteilen kann.
250000 Menschen
erleiden in Deutschland einen Schlaganfall. Das sind hochgerechnet alle
120 Sekunden ein Mensch und deren Angehörige (Aphasiegesellschaft
Deutschland, 1999). Dabei sterben innerhalb der ersten 30 Tage fast ein
Drittel aller Betroffenen..
80% aller Aphasien
werden durch eine akute zerebrale Ischämie, 20% durch Schädelhirntraumen
und Gehirntumore oder degenerative und entzündliche Erkrankungen (multiple
Sklerose) des ZNS bedingt
Die Folgen eines
Schlaganfalls sind vielschichtig und auf den ersten Blick nicht immer
gleich erkennbar. Sehr viele der Betroffenen müssen sich auf lebenslange
Behinderungen einstellen müssen. Es ist oft ein Kampf mit sich selbst, um
mit den Behinderungen im Alltag zurecht zu kommen
Viele verzweifeln,
viele isolieren sich, viele geben auf.. Andere wiederum lernen mit den
Behinderungen umzugehen und akzeptieren sie als Bestandteil ihres nun
folgenden Lebens.
Als häufigste Ursache
ist der Schlaganfall im Bereich der menschlichen Kommunikationsstörungen
anzusehen., dann folgen die Schädelhirnverletzungen sowie Hirntumore..
Eine Folge des
Schlaganfalls, der Schädelhirnverletzungen, sowie der Hirntumore können
Sprach und Denkstörungen sein.
Diese werden unter dem
Begriff Aphasie zusammengefasst.
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