Alle dem Therapienetz [Theranetz e.V.] angeschlossenen
Einrichtungen sind zugelassene Leistungserbringer nach § 40 SGB V oder § 124
SGB V.
Zugelassenen Pflegeeinrichtungen nach SGB, zugelassene Rechtanwälte im Sinne
der RA Ordnung, zugelassen im Sinne der Vereinsordnung.
Einheitliche Zuweisungswege und Standards existieren
selten.
Theranetz wurde als Zusammenschluss erfahrener Einrichtungen und Praxen der
ambulanten Therapie, Pflege und Rehabilitation im Oktober 2004 von Uwe Hamann
gegründet. Daraus entstand 2005 ein Verein mit Menschen, die sich in unserer
Gesellschaft engagieren und mithelfen Leben in unserer Stadt zu gestalten.
Ausschlag waren Erfahrungen im Umgang mit Schlaganfallpatienten und
Patientinnen im ambulanten Nachsorgebereich von Medizinern und
Pflegeeinrichtungen. Patienten die sich per Telefon meldeten und nach
geeigneten Ärzten suchten, Ärzte die Behandlungen abwägen, inwieweit das
Ärztebudget im Rahmen bleibt, bis hin zu Pflegeeinrichtungen, die sich eher am
Profit orientierten, als sich um Patienten zu kümmern, prägten eine bewegende
Zeit um die Diskussion der Durchökonomisierung der Behandlungen der
Schlaganfallpatienten.
Theranetz steht für Handlungen und Zuwendungen in diesem Bereich,
interdisziplinär und vernetzt mit dem Patienten nach Möglichkeiten der
Nachsorge im Bereich neurologische Erkrankung zu suchen, den Angehörigen das
Instrumentarium der Bewältigung und Hilfe an die Hand zu geben, sich den
Problemen der neuen veränderten Situation zu stellen.
Unter der Federführung von mittlerweile 6 interdisziplinär arbeitenden
Therapeuten, Einrichtungen und Beratungsstellen haben sich inzwischen an
anderer Stelle Einrichtungen und Therapeuten für interdisziplinäre ärztliche
und therapeutische Versorgung vernetzt.
Durch die neue Fallpauschalen-Abrechnung werden die
Schlaganfall-Patienten früher als sonst vom Krankenhaus in die Rehabilitation
kommen.
Wir werden uns miteinander abstimmen, Ärzte zur Zusammenarbeit gewinnen und
mit Krankenkassen und anderen Einrichtungen einen Standart in der
Schlaganfallnachsorge entwickeln.
Viele Patienten könnten ambulant nicht die Behandlungsdichte erfahren wie in
der Reha-Klinik, denn 15 bis 30 Prozent der Anträge an die Krankenkassen
werden üblicherweise abgelehnt.
Wir bieten hierzu Schnittstellenfunktion und Beratung in diesem Segment, sowie
Ehrenamt und Know How von Betroffenen.